Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Das Fahrradkonzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern war herangerückt, und ich hatte mit Jürgen auch einen interessierten Begleiter gefunden.
Wir hatten uns am Vorabend getroffen und unserere persönliche Auswahl der angbotenen Konzerte besprochen.
Auf dem Bertha-Klingberg-Platz haben wir uns wie alle Konzertbesucher zur Registrierung eingefunden.
Mit einem blauen Tuch zur Legitimierung ausgestattet, konnte es dann losgehen.
Strandpavillon Zippendorf
Das erste Ziel erreichten wir bei ruhiger Fahrt gemeinsam mit vielen anderen Konzertbesuchern auf dem Franzosenweg. Am Eingang wartete schon die Gastronomie mit verlockenden Angeboten. Ich wählte zwei Gläser Erdbeerbowle. Das war eine gute Wahl, wie sich drinnen herausstellte.
Kaum Platz genommen, legte die Münchener Band Buffzack auch schon los. Die hatten am Vorabend noch in Erfurt gespielt und wollten sich erst noch munter spielen, weil sie die Nacht über unterwegs zu uns waren. Das gelang ihnen auf Anhieb, mit alpenländischen Klängen im Jazzgewand hatten sie sofort die Zuhörer auf ihrer Seite.
Gleich anschließend kamen vier Österreicher: Faltenradio. Die Vollblutmusiker um Matthias Schorn spielten stimmungsvolle Volksmusik aus ihrer Heimat, u.a. eine köstliche Falko-Parodie.
Landwirtschaftsministerium
Um die nächste Spielstätte zu erreichen, mussten wir wieder auf dem Franzosenweg zurück und in den Paulshöher Weg einbiegen.
Hier herrschte ein strenges Regime. Alle Besucher mussten draußen warten, bis das laufende Programm zu Ende war.
Vivien Jina Walser hörten wir zuerst. Jürgen allerdings nur von der Tür aus, denn er hatte Zeit auf der Toilette verloren und wurde für ein Schumann-Stück nicht mehr eingelassen. Erst zu einer Chopin-Etüde konnte er dann neben mir in der ersten Reihe Platz nehmen.
Die erst 15-jährige Ausnahmepianistin agierte sehr gefühlvoll und ausdrucksstark.
Anschließend wurde es dann sehr laut.
Richard Putz spielte zunächst auf seinem Schlagwerk ein "Stück" namens Arena und anschließend auf dem Marimbaphon etwas Bach. Ob das kleine Schwein vorne rechts auf seinem Instrument ihm Glück bringen sollte oder eine Hommage auf das Haus von Herrn Backhaus sein sollte, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Schweriner Rudergesellschaft am Franzosenweg
Bisher mussten wir in geschlossenen Räumen den Konzerten zuhören. Bei dem schönsten Wetter ging es nun Open Air weiter. Außerdem konnten wir mit einer Bratwurst und einem Bier etwas für den Körper tun.
Hinter Yxalag verbirgt sich eine exzellente Gruppe, die hier ihr Publikum begeisterte. Sieben tolle Musiker kombinierten schwungvoll Klezmer, Klassik und Jazz.
Ehemaliges Offizierskasino Stellingstr.
Die vorletzte Station vor dem großen Finale wurde leider zu einer Enttäuschung. Es war angekündigt, dass die Konzertbesucher die Möglichkeit haben sollten, das renovierte historische Gebäude zu besichtigen. Doch daraus wurde nichts. Es war alles verschlossen. Bis auf die Toiletten im Keller. Von da aus konnte man noch ein wenig ins Innere gelangen und sah durch eine Glastür den sehr modernen Innenausbau. Ich hoffe nun auf den Tag des Denkmals.
Freilichtbühne Schlossgarten
Durch den nur kurzen Aufenthalt im ehemaligen Offizierskasino waren wir schon sehr früh am Ort des großen Abschlusskonzertes. Dafür konnten wir einen optimalen schattigen Platz auswählen.
Daniel Hope und sein New Century Chamber Orchestra San Francisco gestalteten das Finale des Fahrradkonzertes mit etwa 2000 Teilnehmern, wie Herr Fein mitteilen konnte.
Das Programm fand ich mutig: Zu Beginn Barbers Adagio for Strings. Dann ein Konzert von Erwin Schulhoff. Erst ein interessant arrangiertes Stück mit Gershwin-Songs brachte dann etwas populäre Klänge für die Zuhörer. Mit drei schwungvollen Zugaben - Mambo - fand das Ereignis seinen gefeierten Abschluss.
Wir hatten uns am Vorabend getroffen und unserere persönliche Auswahl der angbotenen Konzerte besprochen.
Auf dem Bertha-Klingberg-Platz haben wir uns wie alle Konzertbesucher zur Registrierung eingefunden.
| Buntes Treiben bei der Registrierung |
Strandpavillon Zippendorf
Das erste Ziel erreichten wir bei ruhiger Fahrt gemeinsam mit vielen anderen Konzertbesuchern auf dem Franzosenweg. Am Eingang wartete schon die Gastronomie mit verlockenden Angeboten. Ich wählte zwei Gläser Erdbeerbowle. Das war eine gute Wahl, wie sich drinnen herausstellte.
Kaum Platz genommen, legte die Münchener Band Buffzack auch schon los. Die hatten am Vorabend noch in Erfurt gespielt und wollten sich erst noch munter spielen, weil sie die Nacht über unterwegs zu uns waren. Das gelang ihnen auf Anhieb, mit alpenländischen Klängen im Jazzgewand hatten sie sofort die Zuhörer auf ihrer Seite.
Gleich anschließend kamen vier Österreicher: Faltenradio. Die Vollblutmusiker um Matthias Schorn spielten stimmungsvolle Volksmusik aus ihrer Heimat, u.a. eine köstliche Falko-Parodie.
Landwirtschaftsministerium
Um die nächste Spielstätte zu erreichen, mussten wir wieder auf dem Franzosenweg zurück und in den Paulshöher Weg einbiegen.
Hier herrschte ein strenges Regime. Alle Besucher mussten draußen warten, bis das laufende Programm zu Ende war.
Vivien Jina Walser hörten wir zuerst. Jürgen allerdings nur von der Tür aus, denn er hatte Zeit auf der Toilette verloren und wurde für ein Schumann-Stück nicht mehr eingelassen. Erst zu einer Chopin-Etüde konnte er dann neben mir in der ersten Reihe Platz nehmen.
Die erst 15-jährige Ausnahmepianistin agierte sehr gefühlvoll und ausdrucksstark.
Anschließend wurde es dann sehr laut.
Richard Putz spielte zunächst auf seinem Schlagwerk ein "Stück" namens Arena und anschließend auf dem Marimbaphon etwas Bach. Ob das kleine Schwein vorne rechts auf seinem Instrument ihm Glück bringen sollte oder eine Hommage auf das Haus von Herrn Backhaus sein sollte, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Schweriner Rudergesellschaft am Franzosenweg
Bisher mussten wir in geschlossenen Räumen den Konzerten zuhören. Bei dem schönsten Wetter ging es nun Open Air weiter. Außerdem konnten wir mit einer Bratwurst und einem Bier etwas für den Körper tun.
Hinter Yxalag verbirgt sich eine exzellente Gruppe, die hier ihr Publikum begeisterte. Sieben tolle Musiker kombinierten schwungvoll Klezmer, Klassik und Jazz.
Ehemaliges Offizierskasino Stellingstr.
Die vorletzte Station vor dem großen Finale wurde leider zu einer Enttäuschung. Es war angekündigt, dass die Konzertbesucher die Möglichkeit haben sollten, das renovierte historische Gebäude zu besichtigen. Doch daraus wurde nichts. Es war alles verschlossen. Bis auf die Toiletten im Keller. Von da aus konnte man noch ein wenig ins Innere gelangen und sah durch eine Glastür den sehr modernen Innenausbau. Ich hoffe nun auf den Tag des Denkmals.
Freilichtbühne Schlossgarten
Durch den nur kurzen Aufenthalt im ehemaligen Offizierskasino waren wir schon sehr früh am Ort des großen Abschlusskonzertes. Dafür konnten wir einen optimalen schattigen Platz auswählen.
Daniel Hope und sein New Century Chamber Orchestra San Francisco gestalteten das Finale des Fahrradkonzertes mit etwa 2000 Teilnehmern, wie Herr Fein mitteilen konnte.
Das Programm fand ich mutig: Zu Beginn Barbers Adagio for Strings. Dann ein Konzert von Erwin Schulhoff. Erst ein interessant arrangiertes Stück mit Gershwin-Songs brachte dann etwas populäre Klänge für die Zuhörer. Mit drei schwungvollen Zugaben - Mambo - fand das Ereignis seinen gefeierten Abschluss.


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