Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Premiere: Um den Dümmer See

Die Tour nach Dümmer haben wir ja schon öfter gemacht. Bei der Fahrt auf der dortigen Dorfstraße gelangte kurzzeitig der See ins Blickfeld. Dabei entstand der Gedanke, diesen See einmal zu umrunden. Aber welche Route? Google Maps gab keine befriedigende Auskunft, aber mit Hilfe von Open Street Map  konnte ich eine Route zusammenstellen. In Dümmer angekommen, ließen wir den Bäcker erst einmal rechts liegen (kleine Enttäuschungsbekundungen) und bogen dann in die Seestraße ein. Am Feriendorf Dümmer See vorbei fuhren wir nach Perlin. Als wir an zwei Pfeilern vorbeikamen, erinnerte ich mich an das Abends Gelesene. Hier gab es eine Gutsanlage mit Gutshaus und Park. Die Ställe und Scheunen des Gutshofes brannten 1945 ab, das Gutshaus wurde 1974 gesprengt. In überraschend guten Zustand fanden wir die Fragmente des Parks. Sehenswert ist auch die turmlosen Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Wir statteten ihr einen Besuch ab. Foto: Bartusch Leider ko...

Eine unverhoffte Begegnung

Bilderbuchwetter, meinte Hansi als wir uns zur heutigen Tour trafen. Eigentlich wollten wir um den Schweriner Innensee fahren. Aber das hätte zeitlich etwas knapp werden können. Hansi hatte am Nachmittag eine Schach-AG zu betreuen. So entschlossen wir uns dann für einen Klassiker: die Ziegelsee-Tour. Durch die Güstrower Straße bis zum Kreisverkehr, die Möwenburgstraße bis zum ufernahen Radweg am Lewenberg. Weiter durch den Park Sachsenberg. Kurz vor der Wickendorfer Straße am Aussichtspunkt war eine Pause nötig. Denn der Anstieg verlangt mir alles ab. Die Aussicht entschädigt sofort für die Anstrengungen: Wie so oft kam es dann noch zu einer unverhofften Begegnung mit niederländischen Urlaubern. Die hatten ein niedliches Hündchen mit auf ihren Rädern. Der hatte es Hansi sofort angetan. Um welche Rasse es sich handelte war nebensächlich. Die Freude und der Spaß überwiegten bei weitem. An der Seewarte war die nächste Pause fällig. Leider war noch nicht geöffnet, aber man...

Vom Konsum zum Jakobsweg

Montag soll der neue Tourtag werden. Klaus konnte trotzdem leider nicht. Mit Hansi wollte ich eigentlich nach Neu Zachun. Am Vorabend hatte ich glücklicherweise entdeckt, dass dort im August am Montag Ruhetag ist. Als Ersatzlösung einigten wir uns auf eine Tour längs des Störkanals und am Franzosenweg. Wir fuhren durch den Forst hinter unserem Haus in Richtung Dreesch bis zur Querung mit der Plater Landstraße. Auf dem neue Radweg weiter nach Plate und Banzkow. Hier verlangt die Tradition einen Stop am Konsum. Die kleine Parkecke bot uns ausreichend Schatten für die Erholungspause. Am Störkanal entlang ging es dann weiter in Richtung Ziel. Am Strand in Zippendorf herrschte bereits lebhafter Badebetrieb. Wir schauten noch einige Minuten aufs Wasser und setzten die Fahrt auf dem Franzosenweg fort. An dessen Ende erregte in kleines Schild meine Aufmerksamkeit: Aha, nicht direkt der Jakobs-weg, sondern ein Zubringer.  Vor einigen Tagen war über den Schweriner Pilgerweg...

Zwei Aztpraxen erradelt

Heute war keine Tour mit Freunden möglich, denn ich hatte einen Labortermin. Beim Hausarzt musste ich außerdem ein Rezept abhohlen. Aber das kann man auch solo und mit dem Rad erledigen. Die erste Anlaufstelle war das Ärztehaus in Lankow. Auf dem Fernradweg am Lankower See entlang, war das erste Teilziel nach 11,5 km erreicht. Um die Hausarztpraxis am Obotritenring zu erreichen, musste ich den Fliederberg überwinden und konnte dann in der Lübecker Straße die großzügig bemessene Radspur bis zu Kreuzung Obotritenring benutzen. Hier ist die Radspur nicht mehr so breit. Manche Autos spürt man förmlich, wenn sie überholen.  Nachdem das Rezept abgeholt war, ging es über das Wittenburger Tor zurück auf den Fernradweg zum Ostdorfer See und schließlich wieder nach Hause. Auch eine stattliche Runde.

Pinnow Beach

Nach sehr langer Zeit heute eine Tour mit Hansi. Er hatte sich Pinnow gewünscht, wo er schon sehr lange nicht war, obwohl das einer unser Klassiker ist. Wir starteten am Franzosenweg Richtung Mueß. Dieser Weg war heute wenig genutzt, so dass wir gut vorankamen. Aber am Abzweig zum Hexenberg musste ich kurz anhalten, um diese beide Prachtexemplare zu bewundern: Die hatten sich so in der Sonne präsentiert, dass man sie nicht übersehen konnte. Weiter ging es in Richtung Mueß. Hier sollte ein Foto folgen von den immer noch überdeutlichen Spuren des Sturms vom November 2017 in Höhe des Waldbades. Leider sind alle weiteren Fotos der Tour durch ein Missgeschick verloren gegangen. Am Strand von Pinnow fanden wir einen deutlich modernisierten Imbiss vor, der jetzt sogar über eine Lounge verfügt! Und er hatte auch für uns geöffnet.  Nach einer ausführlichen Rast traten wir die Rückfahrt über den Consrader Weg und Großer Dreesch an.

Wieder zu Dritt

Das war eine erfreuliche Nachricht: Hansi fühlte sich nach langer Zeit des Pausierens wieder in der Lage, an einer Tour teilzunehmen. In der Zeitung hatte ich gelesen, dass der Rad- und Wanderweg auf dem Dwang zwar noch nicht übergeben, aber schon eifrig genutzt wird. Das war ein Impuls, um uns von der Rogahner Straße kommend, ein Bild davon zu machen. Und wir waren beeindruckt. Ein sehr idyllischer Weg am Ufer des Ostorfer Sees entlang. Er führte bis zu der Stelle, wo später die Brücke über den See zur Krösnitz führen soll. Damit konnte die Tour natürlich noch nicht zu Ende sein. Auf dem neuen Radweg am Lankower See ging es weiter. Erst nach Lankow und schließlich zum Margaretenhof. Wie schon häufig auf unseren Touren, traf Hansi hier eine alte Bekannte. Unsere Erwartungen, hier ein Glas-Biergeschäft zu finden, erfüllten sich allerdings nicht. So machten wir uns wieder auf den Heimweg. Weil es so schön war, wieder auf dem Fernradweg am Lankower See. Die Passage am O...

Obstbau in Stralendorf und ein Mausoleum

Klaus meldete sich überraschend für eine Tour zurück. Seine Enkelinnen hatte er, früher als von mir erwartet, schon zur Fähre gebracht. Mein Plan war, in Stralendorf mal in den Obstbau-Markt zu schauen. Klaus war nicht abgeneigt. Wir trafen uns am Bahnübergang Wüstmark und wählten wie immer den Weg durch das Siebendörfer Moor. An unserem Biotop kamen wir nicht vorbei, ohne einen Blick auf das Wasser zu werfen. Foto: Bartusch Dort herrschte ein vielfältiges Leben, wie bisher nicht an dieser Stelle gesehen. Wir setzten die Fahrt nach Stralendorf fort und konnten uns an einem schön gestalteten alten Bauernhaus erfreuen. Bald hatten wir den Markt des Obstbau Stralendorf erreicht. Mit dem Obstangebot in den Supermärkten bin ich nicht so recht glücklich, weil es oft unreif und deshalb wenig aromatisch und schmackhaft ist. Welche Freude: im Außenbereich des Marktes warteten verschiedene Apfelsorten auf mich, denen man schon ansah, dass sie nicht künstlich gereift waren. Das b...

Als Schlussfahrer beim FSL

Im letzten Post hatte ich es schon angesprochen, heute sollte es losgehen. Tilo war auch angereist, und wir machten uns auf den Weg zum Start um 10 Uhr am Bertha-Klingberg-Platz. Er mit meinem Auto, ich zwangsläufig mit dem Fahrrad.  Bevor der Startschuss fiel, verpasste mir Siggi noch ein Schild, das mich als Schlussfahrer für die 15 km auswies. Ich begrüßte auch noch zwei junge Leute, die das Feld anführen sollten. Dann ging es los. Erst musste ich das gesamte Feld mit knapp 400 Läufern abwarten, bevor ich mich hinten anhängen konnte. Tilo konnte ich auch noch im Läuferfeld ausmachen. Zunächst war eine Starterin der Wertungsklasse W50 am Schluss des Feldes. Sie sprach mich auch bald an und meinte sie kenne das schon aus anderen Läufen, mit persönlichem Begleitschutz zu fahren. Sie wollte später das Feld von hinten aufrollen. An der Schlossbrücke traf ich noch auf Almut und Susi, die Tilo angefeuert hatten. Die bislang Letzte überholte dann zwei ältere Läufer, die von ...

Probefahrt FSL

Siggi Karow hatte mich vor einiger Zeit angesprochen, ob ich nicht beim Fünf-Seen-Lauf als Schlussfahrer mit dem Fahrrad ein Läuferfeld begleiten möchte. Er hatte die Halbmarathonstrecke dafür im Auge. Voriges Jahr war ich noch als Aktiver auf der 5 km Nordic-Walking-Strecke unterwegs. Das wollte ich aber nicht wiederholen und so sagte ich zu, als Helfer mitzumachen. Das ist besonders reizvoll, weil Sohn Tilo aus Dresden sich entschlossen hat, am 15 km Lauf teilzunehmen. Etwas kryptisch teilt ich ihm mit, dass ich beim Halbmarathon "mitmache", was ihn natürlich etwas irritiert hat. Aber bis jetzt wurde er noch nicht aufgeklärt. Aber es sollte noch besser kommen. Gestern teilte Siggi mir mit, dass ich nun bei den 15 km  die Rolle des Schlussfahrers übernehmen soll. Damit bin ich dann mit Tilo in einem Rennen. Auch davon weiß er noch nichts. Freitag Abend reist er mit dem Zug an, dann werde ich ihn über alles ins rechte Bild setzen. Heute bin ich zur Vorbereitung die S...

Fahrradkonzert mit Jürgen

Darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Das Fahrradkonzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern war herangerückt, und ich hatte mit Jürgen auch einen interessierten Begleiter gefunden. Wir hatten uns am Vorabend getroffen und unserere persönliche Auswahl der angbotenen Konzerte besprochen. Auf dem Bertha-Klingberg-Platz haben wir uns wie alle Konzertbesucher zur Registrierung eingefunden. Buntes Treiben bei der Registrierung Mit einem blauen Tuch zur Legitimierung ausgestattet, konnte es dann losgehen. Strandpavillon Zippendorf Das erste Ziel erreichten wir bei ruhiger Fahrt gemeinsam mit vielen anderen Konzertbesuchern auf dem Franzosenweg. Am Eingang wartete schon die Gastronomie mit verlockenden Angeboten. Ich wählte zwei Gläser Erdbeerbowle. Das war eine gute Wahl, wie sich drinnen herausstellte. Kaum Platz genommen, legte die Münchener Band Buffzack auch schon los. Die hatten am Vorabend noch in Erfurt gespielt und wollten sich erst noch munter spielen, wei...