Im letzten Post hatte ich es schon angesprochen, heute sollte es losgehen.
Tilo war auch angereist, und wir machten uns auf den Weg zum Start um 10 Uhr am Bertha-Klingberg-Platz. Er mit meinem Auto, ich zwangsläufig mit dem Fahrrad.
Bevor der Startschuss fiel, verpasste mir Siggi noch ein Schild, das mich als Schlussfahrer für die 15 km auswies. Ich begrüßte auch noch zwei junge Leute, die das Feld anführen sollten.
Dann ging es los. Erst musste ich das gesamte Feld mit knapp 400 Läufern abwarten, bevor ich mich hinten anhängen konnte. Tilo konnte ich auch noch im Läuferfeld ausmachen.
Zunächst war eine Starterin der Wertungsklasse W50 am Schluss des Feldes. Sie sprach mich auch bald an und meinte sie kenne das schon aus anderen Läufen, mit persönlichem Begleitschutz zu fahren. Sie wollte später das Feld von hinten aufrollen.
An der Schlossbrücke traf ich noch auf Almut und Susi, die Tilo angefeuert hatten. Die bislang Letzte überholte dann zwei ältere Läufer, die von da an bis zum Ziel ständig in meinem Blick waren. Vom Rest des Feldes war bald nichts mehr zu sehen.
Starter 2276 (M80) bewegte sich überwiegend im Walking-Schritt, und die 2215 (M70) trippelte im gleichen Tempo meist neben ihm.
Dadurch wurde es für mich langsam nicht nur eintöniger, sondern auch anstrengender. Mit 5-6 km/h zu radeln ist mehr eine Gleichgewichtsübung, deren Auswirkung ich am Abend noch spüren sollte.
Eine schöne Begegnung gab es dann noch mit Tilo. Der hatte die Wendemarke längst passiert als er er uns, die wir noch auf dem Weg dahin waren, entgegenkam. So konnten wir uns kräftig abklatschen. Es war schön zu erleben, dass meine beiden Schlusslichter immer wieder aufmunternden Beifall von den Entgegenkommenden erhielten. Auch Zuschauer an der Strecke feuerten die beiden an.
Da die beiden meist gemeinsam liefen, hatte ich damit gerechnet, dass sie Schulter an Schulter durchs Ziel gehen. Aber es kam anders. Auf dem letzen Kilometer setzte sich der Ältere (M80) plötzlich von seinem Begleiter ab und verteidigte seinen Vorsprung bis ins Ziel.
So fuhr ich dann kurz hinter der Startnummer 2215 ins Ziel. Damit war der letzte 15 km-Läufer im Ziel, und ich hatte meinen Job erledigt.
Fazit:
Eine neue interessante Erfahrung, die vor allem durch das Fluidum des Ereignisses geprägt wurde. Das Gefühl, einen Beitrag zum Gelingen des Laufes geleistet zu haben, schafft Zufriedenheit. Allerdings hatte ich mir die Aufgabe so vorgestellt, hinter einem annähernd geschlossenem Feld zu radeln und dabei Positionskämpfe zu beobachten. Das es eine Fahrt im Schritttempo werden sollte, hatte ich nicht erwartet. Das ständige extrem langsame Fahren hat mich angestrengt, was zunächst gar nicht zu bemerken war. Am Abend wurde ich ungewöhnlich früh müde und musste zeitig ins Bett.
Tilo war auch angereist, und wir machten uns auf den Weg zum Start um 10 Uhr am Bertha-Klingberg-Platz. Er mit meinem Auto, ich zwangsläufig mit dem Fahrrad.
Bevor der Startschuss fiel, verpasste mir Siggi noch ein Schild, das mich als Schlussfahrer für die 15 km auswies. Ich begrüßte auch noch zwei junge Leute, die das Feld anführen sollten.
Dann ging es los. Erst musste ich das gesamte Feld mit knapp 400 Läufern abwarten, bevor ich mich hinten anhängen konnte. Tilo konnte ich auch noch im Läuferfeld ausmachen.
Zunächst war eine Starterin der Wertungsklasse W50 am Schluss des Feldes. Sie sprach mich auch bald an und meinte sie kenne das schon aus anderen Läufen, mit persönlichem Begleitschutz zu fahren. Sie wollte später das Feld von hinten aufrollen.
An der Schlossbrücke traf ich noch auf Almut und Susi, die Tilo angefeuert hatten. Die bislang Letzte überholte dann zwei ältere Läufer, die von da an bis zum Ziel ständig in meinem Blick waren. Vom Rest des Feldes war bald nichts mehr zu sehen.
Dadurch wurde es für mich langsam nicht nur eintöniger, sondern auch anstrengender. Mit 5-6 km/h zu radeln ist mehr eine Gleichgewichtsübung, deren Auswirkung ich am Abend noch spüren sollte.
Eine schöne Begegnung gab es dann noch mit Tilo. Der hatte die Wendemarke längst passiert als er er uns, die wir noch auf dem Weg dahin waren, entgegenkam. So konnten wir uns kräftig abklatschen. Es war schön zu erleben, dass meine beiden Schlusslichter immer wieder aufmunternden Beifall von den Entgegenkommenden erhielten. Auch Zuschauer an der Strecke feuerten die beiden an.
Da die beiden meist gemeinsam liefen, hatte ich damit gerechnet, dass sie Schulter an Schulter durchs Ziel gehen. Aber es kam anders. Auf dem letzen Kilometer setzte sich der Ältere (M80) plötzlich von seinem Begleiter ab und verteidigte seinen Vorsprung bis ins Ziel.
So fuhr ich dann kurz hinter der Startnummer 2215 ins Ziel. Damit war der letzte 15 km-Läufer im Ziel, und ich hatte meinen Job erledigt.
Sie haben beide durchgehalten. Deshalb auch meinen Respekt und meine Anerkennung, die ich ihnen im Ziel aussprach. Ein Erinnerungsfoto wurde natürlich auch noch gemacht.
Fazit:
Eine neue interessante Erfahrung, die vor allem durch das Fluidum des Ereignisses geprägt wurde. Das Gefühl, einen Beitrag zum Gelingen des Laufes geleistet zu haben, schafft Zufriedenheit. Allerdings hatte ich mir die Aufgabe so vorgestellt, hinter einem annähernd geschlossenem Feld zu radeln und dabei Positionskämpfe zu beobachten. Das es eine Fahrt im Schritttempo werden sollte, hatte ich nicht erwartet. Das ständige extrem langsame Fahren hat mich angestrengt, was zunächst gar nicht zu bemerken war. Am Abend wurde ich ungewöhnlich früh müde und musste zeitig ins Bett.


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