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Obstbau in Stralendorf und ein Mausoleum

Klaus meldete sich überraschend für eine Tour zurück. Seine Enkelinnen hatte er, früher als von mir erwartet, schon zur Fähre gebracht.

Mein Plan war, in Stralendorf mal in den Obstbau-Markt zu schauen. Klaus war nicht abgeneigt. Wir trafen uns am Bahnübergang Wüstmark und wählten wie immer den Weg durch das Siebendörfer Moor. An unserem Biotop kamen wir nicht vorbei, ohne einen Blick auf das Wasser zu werfen.


Foto: Bartusch

Dort herrschte ein vielfältiges Leben, wie bisher nicht an dieser Stelle gesehen.

Wir setzten die Fahrt nach Stralendorf fort und konnten uns an einem schön gestalteten alten Bauernhaus erfreuen.
Bald hatten wir den Markt des Obstbau Stralendorf erreicht. Mit dem Obstangebot in den Supermärkten bin ich nicht so recht glücklich, weil es oft unreif und deshalb wenig aromatisch und schmackhaft ist. Welche Freude: im Außenbereich des Marktes warteten verschiedene Apfelsorten auf mich, denen man schon ansah, dass sie nicht künstlich gereift waren. Das bestätigte sich dann auch zu Hause beim Verkosten. Auch Pflaumen und Sauerkirschen waren im Angebot und wurden eingekauft. Im Markt werden auch Wursterzeugnisse von verschieden Landschlachtereien angeboten. Wir wurden spontan zu einer Verkostung eingeladen und waren sehr angetan von der Qualität. Ein weiterer Besuch mit dem Auto und Almut ist damit vorprogrammiert.


Bevor wir uns auf den Rückweg machten, statteten wir noch der Kirche auf dem Friedhof einen Besuch ab.
Diese Glocke fanden wir in einer Reihe mit alten Grabmahlen, die dort als Lapidarium gezeigt werden. Sie trägt die Jahreszahl 1956 und wird wahrscheinlich heutigen Ansprüchen nicht gerecht.

Der Friedhof machte einen sehr gepflegten Eindruck. Viele moderne Grabmale bestimmen das Bild. Sehr dominant ist allerdings ein Mausoleum. Aber für wen? Das erfährt man nicht.



Ein Blick in die Wikipedia weist es als Grablege der von Schack aus. Graf Schack, nach dem eine Schweriner Straße benannt ist, fand hier nach seinem Tod in Rom die letzte Ruhe. 

Nach Hause ging es über Groß- und Klein-Rogahn und wieder durch das Siebendörfer Moor. Kurz vor dem Bahnübergang Schwerin-Süd hat der immer sehr aufmerksame Klaus noch für einen schönen Abschluss der Tour gesorgt. Er entdeckte zu wiederholten Mal ein Kranich-Pärchen. 
Foto: Bartusch





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